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 Für (künftige) KATZENFREUNDE

Katzen sind Rudeltiere. Wenn wir uns eine erwachsene Katze, oder ein Kitten ins Haus holen und möchten das sie in unserer artfremden Welt zu einer stabilen Persönlichkeit heranwachsen soll, müssen wir uns unbedingt liebevoll um sie kümmern. eine Kuscheldecke aus Angora stricken und sie darin einkuscheln so bald sie müde wird. Bitte nie mit parfümiertem Waschpulver waschen oder spülen, das wäre für sie mit ihrem ausgeprägten Geruchssinn eine Dauerbelästigung. (Mit unseren Kindern würden wir so was ja auch nicht antun. Außerdem sind duftende Weichmacher schädlich.)

Wenn wir sie auf dem Arm tragen, sollte ihr Kopf an deinem Herzen liegen, dein Herzschlag beruhigt es ebenso wie leichtes wiegen und leises zureden. Vor der Anschaffung der beiden Katzen genau beobachten ob sie zusammenpassen: Die Charaktere von Katzen sind genau so verschieden wie unsere. Die Stimmungsschwankungen auch.


Aus anatomischen Gründen können Säugetiere sich nicht rasseübergreifend sprachlich  unterhalten. Verständigungen gelingen

durch Austausch von Emotionen, Tonstärken, Körperhaltungen und  Gesichtsausdrücken sodass sie Z.B. zwischen "Klaus" - "Maus" - "raus" unterscheiden können.

Ich bin hauteng mit Pferden, Rindern, Ziegen, Katzen, Schweinen und Hunden aufgewachsen. Während des Krieges waren sie meine Familie.

Wir hatten keine Verständigungsprobleme!

Diese Tiere haben mich mehr übers Leben gelehrt als es Menschen je könnten. 


Katzen die wir isoliert von ihrem Rudel über Futter an uns binden, verkümmern, bekommen psychische Störungen (meist Depressionen) und haben eine geringe Lebenserwartung.

Alleinhaltung von Rudeltieren ist Tierquälerei. Nehmt ein  zweite Raubtier  dazu. Zusammen im verantwortlichen Menschenrudel werden sie stabile Persönlichkeiten.

 

Katzen die eng mit uns leben lernen schnell unsere Emotionen, Gesichtszüge, Tonfälle zu deuten. Sie passen sich unseren Gewohnheiten an. Sie reden und antworten bald verbal und in Methafern: Ich komme vom Einkaufen, rufe: "Minka, ja wo ist denn meine süüüüüsssse kleine Mütze?" Wo immer Mütze gerade ist, sie flitzt auf ihr Lieblingskissen weil sie vorausgedacht hat das ich gleich dort hingehe. Und sie leckt sich die Lippen ..., na klar, sie möchte meine mitgebrachte Beute. Denn schließlich komme ich gerade von der Jagd. Wir stellen fest wie wenig wir uns voneinander unterscheiden - das sie die selben Gefühle haben, wie wir! Wenn wir sie so artgerecht wie nur möglich versorgen, tun wir auch etwas für uns selbst, wer sich wirklich innig mit einem Tier verbindet, erlebt den größten Reichtum. Dann haben wir viele Jahre lang viel Freude aneinander, denn eine gut gehaltene Katze kann locker über zwanzig Jahre alt werden. Über Zwanzig Jahre voller echter Zuneigung füreinander - dafür lohnt es sich alles zu tun damit sie sich wohlfühlt.

 

Weil wir sie versorgen, sehen Katzen uns als ihre Eltern an und wenn wir das Haus verlassen, denken sie das wir für sie Beute jagen. Um ja nicht als Looser dazustehen weil ich vom Spaziergang ohne Beute zurückkomme, habe ich immer Leckerlies in der Tasche und gebe es meinen Katzen gleich nach meiner Rückkehr.

.   Katzen hören im Ultraschallbereich. Sie können - im Schlaf - eine Maus hören die einen Meter unter der Erdoberfläche herumläuft. 

.   Staubsaugergeräusche tun ihnen weh.

An ihren Schwanz ziehen um ihn als Bremse zu benutzen - ist für die Katze deshalb lebensgefährlich weil die Nerven des Schwanzes  direkt mit dem Hirn verbunden sind.

. wenn wir sie nicht mehr auf dem Arm halten möchten, das Tier immer sanft runtersetzen. Wenn wir sie plötzlich springen lassen, kann sie sich leicht ein Sprunggelenk zerren, denn Katzen bereiten ihren Sprung vor. 

.   sie sind konservativ und würden dich jeden Tag pünktlich wecken, auch Sonntags, möchten gerne das jeder Tag so vergeht wie der vorige: Schmusen, spielen, kuscheln, betteln, im Bett schlafen - sie lernen aber auch schnell sich einem lebhaften Haushalt anzupassen, 

.   sie sind die saubersten Haustiere der Welt,

  sie können lautlos lachen und albern sein - wieso auch nicht - es sind ja Säugetiere wie wir... 

.   sie sind - auch als Kastraten - ihren natürlichen hormonellen Schwankungen ausgesetzt. Mal sind sie schmuserig, dann fremdeln, dann zicken sie... (Uns geht es ja auch so.)

.   Sie sind Fleischfresser und fressen immer nur kleine Portionen auf einmal, darum brauchen sie durchgehend Tag und Nacht ein Schüsselchen mit Futter und eine mit Regenwasser

.   Egal wie gut oder schlecht ihr Futter ist, eure Katze frisst sich das Bäuchlein voll. Je größer der Haufen, umso mehr unverdautes - also nicht artgerechtes - Futter kommt wieder raus für dessen Verdauung sie auch noch unnötige Energien aufbringen musste. Billiges Futter ist meistens in Wirklichkeit teurer... 

.   Nur eine gut genährte Katze hat die Kraft zum Jagen.  

.   Katzen fressen ein wenig Gras damit sie die beim Putzen verschluckten Haare erbrechen können.

.   Am liebsten mögen sie das Futter was sie als Kitten bekommen haben, mit Geduld kann man sie nach und nach umstellen.

.   Katzen bewachen genau so das Haus wie Hunde, man sieht ihnen an wenn sich eine andere Katze, ein Hund, ein Mensch nähert.

.   Nur das Futter füttern das den höchsten Fleischanteil hat. Fleisch + Fett/Proteine, sollte mindestens 55 % des Futters ausmachen. Immer mal wieder ein Stückchen Butter anbieten, jede Woche ein rohes Eigelb, rohes Eiweiß führt zu Durchfall, rohe Leber auch. Katzen können keine B-Vit. herstellen, in den Därmen der Mäuse bildet es sich, wer keine Mäuse frisst braucht einmal im Monat Hefeflocken, damit deckt sie ihren Bedarf. 

.   Katzen sind extrem weitsichtig, deshalb können sie kaum nah sehen. .

.   Eine erwachsene Katze stirbt nach einem getr. Teelöffel Salz, mit weniger bekommen sie Bluthochdruck, Süßes ist auch nichts für sie!!

.   Man sagt das sie immer auf die Beine fallen, aber wenn man sie zwingt irgendwo - z.B. von deiner Schulter - von wo sie niemals freiwillig gesprungen wäre, kann es tödlich enden, wenn ihre Beine ihren Körper beim Kontakt mit dem Boden nicht tragen können. Sie knallt voll auf den Bauch. Ihr Körpergewicht wird durch den Sturz um ein vielfaches schwerer. Also Katzen selber entscheiden lassen was sie sich zutrauen.  

.   Wenn Babys auf einem Baum sitzen und nicht wieder herunterkommen, maunzen sie. Sie haben bis dahin nur hochklettern gelernt: Wir müssen sie retten. Beim Übergang von den Ästen zum Baumstamm bekommt sie Angst, wir müssen sie behutsam beruhigen und die Kluft zwischen ihr und unseren Körper so klein wie möglich halten, denn Katzen würden niemals einen tiefen Spalt überspringen. Sie haben Angst vor Tiefe. 

.   Man weiß es von etlichen Tieren das sie zählen können, Katzen wissen auch genau wie viele Kinder sie haben und sind voller Trauer wenn eins fehlt. Katzen trauern bis zu einem Jahr. Wenn man einer Mutterkatze den ganzen Wurf wegnimmt, werden manche seelisch krank, denn Katzen sind extrem sozial + empatisch. 

.   Mütter säugen ihre Babys mehrere Monate, oft noch, obwohl sie wieder trächtig sind.

.   Katzen bleiben lebenslang in ihrer Kolonie, Kater wandern öfter aus.  

.   Katzen und Kater jagen, fressen, und bringen Beute in die Kolonie. Jungkater müssen derweil die Katzenkinder hüten und lernen zu Kämpfen. Mal ist der eine der Angreifer, mal der andere. Der ranghöchste Kater hat die ganze Verantwortung: Er muss jagen, das Revier bewachen, freche Kater verdreschen, mit den kleinen schmusen und die rolligen Katzen decken - während die Jungkater zusehen um zu lernen wie es geht. Sie dürfen auch schon mal an Jungkatzen üben - aber nur üben. Meistens. 

Erwachsene Katzen entscheiden welcher Kater sie decken darf. Manchmal lässt sie sich nur aus einem Grund mir einem Jungkater ein: Wenn sie beobachtet wie fürsorglich er mit ihrem Wurf (vom "Boss") umgeht - er ihr also bewiesen hat was für ein toller Vater er wäre für ihren nächsten Wurf. 

.   Wenn eine trächtige Katze Wehen bekommt, ruft sie eine oder zwei Jungkatzen zu sich die noch nie geworfen haben. Die müssen ihr während der Dauer der Geburt zur Seite stehen. Feinde verjagen, die werdende Mutter putzen, die Nachgeburten aufreißen und auch mal auffressen. Zur Belohnung sozusagen. Ansonsten ist sie der Mutter vorbehalten, denn in nächster Zeit braucht sie viel Kraft.

.   Katzenbabys wachsen im Schlaf,

.   Katzen schlafen im Winter im Laufe des Tages etwa 18 Stunden, im Sommer weniger.

.   Katzen sind supertolle Insektenfänger = wichtige Gehirnnahrung. Wir brauchen keine chemischen Fliegenfänger, und kriegen trotzdem keine (nächtlichen) Mückenstiche. 

.   Milch tut Kitten gut, erwachsene Katzen bekommen oft Durchfall davon weil ihnen das Enzym verloren gegangen ist das den Milchzucker spaltet. Spezielle Katzenmilch dürfen alle Katzen trinken. Die in Pulverform ist wesentlich billiger, als die flüssige, nur bitte aufs Verfalldatum achten.

.   Wenn wir mit unseren Fingern knubbeln eine Stelle auf ihrem Rücken mit unseren Fingern knubbeln, leckt sie nervös in der Luft herum weil es ihr sehr weh tut - Nervenwurzel).

.   Wenn sie ungewöhnlich laut schnurren, haben sie entweder große Schmerzen oder sind hypernervös.  

 

.   Flöhe: Wenn das Flohgift aus der Pipette nicht innerhalb weniger Tage deutlich hilft, ist deine Katze resistent, ein Mittel mit einem anderen Wirkstoff hilft. Doch wenn du dieses neue Gift gleich wieder ins Genick deiner Katze träufelst, kann sie krank werden. Wenn du nur eine Katze hast, müsstest du ihre Schlafplätze behandeln, aber Vorsicht,  alles ist Gift!!! Wenn du zwei Katzen hast, träufelst du deiner zweiten Katze den neuen Wirkstoff ins Fell.

Ich habe drei Katzen und wenn ich mal Flohbefall im Haus habe, bekommt NUR EINE von ihnen Gift ins Genick. Das hilft ganz genau so als wenn ich alle Katzen behandeln würde. Klar! Denn wer nur eine Katze hat, entfloht mit der einen ja auch sein Haus.) 

 

Wenn Katzen nicht gehorchen, sagen sie damit "NEIN": Miezemausi sitzt vor dir und scheint dich zu hypnotisieren, ja, was will sie denn nur... "möchtest du schmusen?" Sie sitzt nur da als wär sie aus Plüsch. "Soll ich deinen Sessel in die Sonne rücken?" Auch nicht. "Leckerchen?" Miezemausis Augen zucken. Du rennst zum Schrank, kommst mit Leckerlies zurück, hälst ihr eins vors Näschen. "Ach!? Ist das für mich?" sagen ihre Augen, denn keine Katze würde zugeben das sie bettelt, das wäre so schlimm als wenn wir sie gegen den Strich bürsten würden, denn sie bettelt ja nur weil sie uns die Freude machen möchte ihr etwas geben zu dürfen... hihi

  

Frauchen begrüßt ihren Mann mit einem Kuss - ohne Zungenschlag. Doch Hundchen begrüßt sein Herrchen  - mit Zungenschlag.

 

 

 

 

Graue Katze: "... du musst echt mal was gegen deinen Mundgeruch tun..."


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Auch wir Menschen verkümmern wenn wir alleine sind. Oft werden Menschenbabys ein zwei Wochen nach ihrer Geburt in ein feingeschmücktes Bettchen im liebevoll ausgestattetem Kinderzimmer gelegt. Wenn es schreit, kommt jemand angerannt, versorgt, kuschelt, beschmust es - und lässt es anschließend stundenlang alleine in der Stille seines Zimmers - damit es ja nicht aufwacht. 

Dabei spüren wir gleich nach der Geburt schon ob wir alleine sind oder nicht.

Wir gewöhnen uns innerhalb von nur drei Tagen an normale Hausgeräusche und würden  nicht aufwachen. 

 

Wenn das Kind dann älter ist und ungezogen war, wird es in sein Zimmer gesperrt bis es wieder artig ist. Das Kinderzimmer, das von klein auf Rückzug und Entspannung bieten sollte, wird als Straf-, und Machtwerkzeug missbraucht.

 

Übrigens schleppen Naturvölker ihre Babys so lange mit sich herum bis sie zu schwer sind. Danach wird jedes Kind auch von jedem Nachbarn beschützt und erzogen. Andere Völker nehmen nach dem Tod eines Kindes ein Haustier an als Kindersatz - und stillen es auch voller Liebe.


Ich finde die Liebe zu einem Tier, egal welcher Rasse, ist total natürlich.

 

 ... ich finde uns Menschen sehr wiedersprüchlich, denn wir essen Fleisch von getöteten Tieren. Wenn aber ein Jäger ein Reh mit der Begründung "es waren zu viele" abschießt, sind wir empört.

 

 

 

 

 

 

Monster Mammi

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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